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Jan-Frederik Bandel
Fast glaubwürdige Geschichten
Über Hubert Fichte
(Hubert-Fichte-Studien Bd. 3)

Aachen: Rimbaud 2008



"Jan-Frederik Bandel, geboren 1977 und ein Fichte-Afficionado von Gnaden, interviewt Leute, die Fichte gekannt haben, darunter Herbert Jäger, Hans Christoph Buch oder Peggy Parnass. Die Gespräche sind eine subtile, von keinem Triumphgefühl getragene Zeitreise zurück in eine Bundesrepublik, die man nicht hassen muss. In dem Band Fast glaubwürdige Geschichten findet sich ferner das schon im Schreibheft abgedruckte lange Gespräch mit "Wolli Indienfahrer", jenes früheren Puff-Besitzers auf St. Pauli, der Fichtes "Ethno-Poetik" gewitzt zu widersprechen weiß. Hans Christoph Buch ergänzt den Eindruck eines manchmal nervig selbstbewussten Einzelgängers." (Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau, 30.3.2005)

"Ob es eine Hubert-Fichte-Renaissance gibt, wie aus Anlaß seines 70. Geburtstags kürzlich behauptet wurde, bleibe einmal dahingestellt. Tatsache ist, daß die Fichte-Philologie munter voranschreitet und dabei bei dem Objekt ihrer forschenden Begierde in die Schule geht. So hat jetzt Jan-Frederik Bandel nach dem Vorbild des literarischen Interviews, das Fichte so vollendet beherrschte, einen Gesprächsband erstellt, in dem Zeit- und Weggenossen des enfant terrible der Nachkriegsliteratur ausgiebig zu Wort kommen. Das ist in literarischer Hinsicht aufschlußreich, vor allem aber in lebensweltlicher." (Tilman Krause, Welt, 16.4.2005)